Schnittstellen & Integrationen mit orgavision: flexibel, sicher, zukunftsfähig
- SSO & LDAP für Nutzerverwaltung
- Schnittstellen für KI (MCP), BI & Drittsysteme
- Einfache Integration, minimaler IT-Aufwand

Anschluss gesucht?
Eine zukunftsfähige QM-Software läuft nicht als abgeschlossenes System, sondern denkt über den Tellerrand hinaus. Ob bei der Nutzerverwaltung, bei der Suche nach Inhalten oder der Datenanalyse – in vielen Fällen lassen sich sinnvoll weitere Software-Lösungen einbinden. Bedingung: Die passende Schnittstelle muss vorliegen.
LDAP
Speichert und verwaltet Anmeldedaten (Benutzername und Passwort)
MCP
Anbindung externer KI-Suchsysteme (ChatGPT, Claude, Perplexity)
oAM
Schnittstelle zu BI-Tools wie MS Power BI, um Daten zu analysieren
Die orgavision Schnittstellen im Detail
SSO | Single Sign-On
Vereinfachte Anmeldung der Nutzer:innen mit nur einem Klick
Was ist SSO?
Kennen Sie die Möglichkeit, sich mit dem Google- oder Facebook-Konto bequem bei neuen Accounts anzumelden? SSO (Single Sign-on) heißt diese Authentifizierungsmethode, die auch orgavision anbietet: Nutzer:innen greifen mit nur einem Satz von Anmeldedaten (meist Benutzername und Passwort) auf verschiedene Anwendungen und Dienste zu, ohne sich jedes Mal neu einloggen zu müssen.
Wie funktioniert SSO?
Ein zentraler Identitätsanbieter (IdP), z. B. Microsoft, prüft die Nutzer-Identität und erteilt Zugriff auf weitere Software-Dienste.
- Nutzer:innen meldet sich einmalig beim Identitätsanbieter an.
- Dieser authentifiziert die jeweilige Person und stellt einen „Token“, eine Art Code oder Schlüssel, aus.
- Diesen Token gibt der IdP an die angeforderten Dienste wie orgavision weiter.
- orgavision oder andere Dienste erkennen die Nutzer:innen ohne die erneute Eingabe von Daten und gewähren ihnen Zugang.
Was ist der Vorteil von SSO?
Mehr Komfort und IT-Entlastung: Nutzer:innen müssen sich nur ein Passwort merken, melden sich – wie im Beispiel – erst bei Microsoft und dann bei orgavision an.
Möchten Sie dazu mehr erfahren?
LDAP | Lightweight Directory Access Protocol
Speichert und verwaltet Anmeldedaten (Benutzername und Passwort)
Was ist LDAP?
LDAP ist ein offenes Netzwerkprotokoll zur Verwaltung von Verzeichnisdiensten, die Informationen über Benutzer:innen, Geräte und Ressourcen zentral speichern – wie ein digitales Telefonbuch für Netzwerke. LDAP ermöglicht die Suche nach Daten und die zentrale Authentifizierung von Benutzer:innen (z. B. über Username/Passwort) für den Zugriff auf verschiedene Dienste und Anwendungen in einer Organisation.
Wie funktioniert LDAP?
Das System überprüft die Anmeldedaten (Benutzername und Passwort) eines Nutzers, bevor ihm Zugriff auf Systeme oder Anwendungen gewährt wird. Beim Anmeldeversuch sendet das System die Daten an einen LDAP-Server, der sie mit den Daten in seinem Verzeichnis abgleicht. Stimmt alles überein, wird der Zugriff gewährt.
Im Falle von orgavision melden sich die Nutzer:innen über die orgavision-Login-Seite an, und das angebundene, LDAP-konforme Nutzerverzeichnis übernimmt die Prüfung von Nutzername und Passwort. Somit muss sich niemand zusätzliche Zugangsdaten für orgavision merken.
Hinweis: Im SaaS-Betrieb wird das LDAP-Verzeichnis über das Internet bereitgestellt. Hier unterstützen wir aus Sicherheitsgründen ausschließlich das verschlüsselte LDAPS-Protokoll. Auch eine Anbindung über Microsoft Azure AD ist möglich.
Was ist der Vorteil von LDAP?
Unter anderem, dass Benutzerkonten, Passwörter und Berechtigungen zentral an einem Ort gespeichert und verwaltet werden.
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Der orgavision Enterprise-Login
Wie wäre es mit ein bisschen mehr Komfort im Job? Unser Zusatzmodul „Enterprise-Login“ erweitert den orgavision Standard-Login, indem es – unter anderem – die LDAP-Anbindung und Single Sign-on erlaubt. Je nachdem, welche Zugänge Sie bereits verwenden, lassen sich noch weitere Elemente aus dem Enterprise-Login nutzen und miteinander kombinieren.
MCP | Model Context Protocol
Anbindung externer KI-Suchsysteme (ChatGPT, Claude, Perplexity)
Was ist MCP?
MCP steht für „Model Context Protocol“, einen Open-Source-Standard zur Verbindung von KI-Tools mit anderen Lösungen und externen Datenquellen. Entwickelt vom KI-Unternehmen Anthropic (den Machern des Chatbots Claude), funktioniert MCP ähnlich einfach und universell wie eine USB-Schnittstelle.
Wie funktioniert MCP?
Stellen Sie sich vor, Sie nutzen die Power der KI-Tools noch besser für Ihre Arbeit und greifen damit auch auf andere Software-Dienste zu, etwa MS SharePoint, SAP oder eben orgavision. Anstatt nun für jede mögliche Verbindung eine eigene (wartungsintensive) Schnittstelle zu bauen, setzen Sie auf MCP: Das Protokoll bietet einen komfortablen und sicheren Weg, LLMs wie Claude oder Gemini auf der einen Seite mit den Software-Diensten auf der anderen Seite zu verbinden.
orgavision kann dank MCP mit allen Apps integriert werden, die ebenfalls als MCP-Client agieren, darunter große Chatbots wie ChatGPT, Claude und MS Copilot. Auch Automatisierungsplattformen wie Make.com, Microsoft Power Automate, n8n und Zapier unterstützen den Aufruf von MCP-Servern.
Was ist der Vorteil von MCP?
Dank MCP haben Nutzer:innen die Möglichkeit, orgavision aus ihrer eigenen KI-Oberfläche (wie Claude, Perplexity, ChatGPT) heraus zu durchsuchen. Die angebundenen KI-Systeme greifen dabei ausschließlich auf die in orgavision hinterlegten Informationen zu, unter Berücksichtigung der eingestellten Leserechte. Gut zu wissen: Inhalte werden von der KI nicht als Trainingsdaten verwendet! Die MCP-Schnittstelle übermittelt lediglich relevante Textausschnitte zur Beantwortung der jeweiligen Frage.
Wichtig für Sie: Die MCP-Schnittstelle in orgavision funktioniert nur als Erweiterung zu unserer integrierten KI-Suche „Frag orgavision“. Dieses KI-Modul muss also zunächst erworben werden, um MCP nutzen zu können. Das Gute daran: Mit „Frag orgavision“ lassen sich auch Prozessdiagramme und Organigramme in orgavision durchsuchen – und über die MCP-Schnittstelle steht diese Funktionalität dem aufrufenden LLM ebenfalls zur Verfügung.
So einfach verknüpfen Sie orgavision mit ChatGPT!
Mit wenigen Klicks verbinden Nutzer über die MCP-Schnittstelle ihr LLM-Interface (hier: ChatGPT) mit orgavision. Handbuchinhalte lassen sich im Anschluss von der KI-Oberfläche aus sicher durchsuchen.
oAM | orgavision Analyse-Modul
Schnittstelle zu BI-Tools wie MS Power BI, um Daten zu analysieren
Was ist das orgavision Analyse-Modul (oAM)?
Mit dem Analyse-Modul bietet orgavision Ihnen eine Schnittstelle, über die Sie Metadaten aus der QM-Software in einem geeigneten Auswertungsinstrument abbilden. Nutzen Sie hierfür einfach ein Visualisierungstool Ihrer Wahl, etwa MS Power BI oder Excel Power Query.
Wie funktioniert das orgavision Analyse-Modul?
Über diese Schnittstelle stellt orgavision der ausgewählten BI-Software Unternehmens- und Nutzerdaten sicher zur Verfügung, voreingestellte Nutzerrechte werden berücksichtigt. Auf diese Weise lassen sich wichtige Kennzahlen für die QM-Planung – z. B. Dokumenten- und Nutzerdaten oder offene Aufgaben – komfortabel einsehen, filtern und grafisch darstellen.
Was ist der Vorteil des orgavision Analyse-Moduls?
orgavision goes Business Intelligence: Das orgavision Analyse-Modul bietet Ihnen die Möglichkeit, verlässliche und aktuelle Daten aus Ihrem QM ansprechend zu visualisieren und zu analysieren – ideal für Audits oder den Austausch mit der Geschäftsführung.

„No software is an island …“
Schnittstellen: Welche sind Ihnen wichtig? Wie könnte Ihre orgavision-Integration aussehen? Lassen Sie sich jetzt unverbindlich beraten!
Noch Fragen rund ums Schnittstellen-Thema?
API steht für „Application Programming Interface“, also Programmier- oder Software-Schnittstelle. Der Begriff beschreibt einen Satz von Regeln, Protokollen und Werkzeugen, der es verschiedenen Softwareanwendungen ermöglicht, miteinander zu kommunizieren und Daten auszutauschen. APIs sind das Rückgrat der digitalen Welt. APIs besitzen jeweils ein klares Regelwerk, das festlegt, wie Programme auf Funktionen oder Daten anderer Programme zugreifen können, ohne deren internen Code zu kennen (z. B. eine Wetter-App, die Daten von einem Wetterdienst abruft).
Sie wollen ein anschaulicheres Bild? Okay, eine API entspricht einem Kellner im Restaurant, der eine Bestellung vom Gast entgegennimmt, entschwindet … und Essen zurückbringt:
- Der Gast, also die App, fordert etwas an (z. B. ein Bild, Wetterdaten, Zahlungsinformationen).
- Die Bedienung, die API, nimmt die Anfrage entgegen, übermittelt sie an die „Küche“ und liefert das Ergebnis (Daten) zurück.
- Die Küche, das Backend-System, verarbeitet die Anfrage und liefert die Daten oder Funktionalität.
Im Prinzip schon, die Begriffe werden wie Synonyme genutzt: API und Schnittstelle beschreiben beide im Kern eine definierte Verbindung, die es zwei unterschiedlichen Softwarekomponenten ermöglicht, miteinander zu kommunizieren und Daten auszutauschen.
Dabei dient „Schnittstelle (Interface)“ als Oberbegriff für jede Verbindung oder jeden Kontaktpunkt zwischen zwei Systemen – seien es Hardware, Software oder Nutzer:innen (z. B. ein USB-Port, ein Benutzerinterface).
Eine API hingegen bezeichnet eine spezifische Unterart, nämlich eine Software-Schnittstelle: Diese stellt die Regeln, Protokolle und Werkzeuge für die Interaktion zweier Softwares bereit. Der Begriff API wird daher heute meist für die standardisierten, webbasierten Schnittstellen verwendet, die Cloud-Dienste, mobile Apps und die Integration von Software ermöglichen.
Kurz gesagt: Jede API ist eine Schnittstelle, aber nicht jede Schnittstelle ist eine API.
SSO (Single Sign-on) heißt eine Authentifizierungsmethode, die es Nutzer:innen erlaubt, sich mit einem einzigen Satz von Anmeldedaten (Benutzername/Passwort) bei vielen verschiedenen Anwendungen und Diensten anzumelden, ohne sich überall erneut einloggen zu müssen. Sie authentifizieren sich zunächst bei einem zentralen Anbieter (Identity Provider), der dann für alle verbundenen Dienste (Service Provider) die Identität bestätigt und Zugriff gewährt. Dieses Vorgehen vereinfacht den Anmeldeprozess erheblich und erhöht den Komfort beim Arbeiten.
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) heißt das standardisierte Netzwerkprotokoll für den Zugriff und die Verwaltung von Verzeichnisdiensten, ähnlich einem digitalen Telefonbuch für Netzwerke. Es speichert Benutzerinformationen (Namen, Passwörter, E-Mails) zentral und ermöglicht eine einheitliche Authentifizierung, sodass Benutzer:innen sich mit einem einzigen Satz von Anmeldeinformationen bei verschiedenen Diensten anmelden können.
SSO-Lösungen können LDAP als Benutzerverzeichnis verwenden.
Model Context Protocol (MCP) ist der Name eines Standard-Protokolls. Es ermöglicht etlichen KI-Modellen, sich auf standardisierte Weise mit verschiedenen Datenquellen und Tools zu verbinden. Diese Standardisierung erleichtert es z. B. Entwickler:innen, KI-Anwendungen zu erstellen, ohne spezielle Schnittstellen für jedes Modell oder jede Datenquelle entwickeln zu müssen.
- orgavision kann Microsoft 365 via LDAP abfragen, um Nutzerdaten zu verwenden oder MS als Basis für Single Sign-on zu nutzen.
- Diverse Chatbots/LLMs (Chat GPT, Claude, Perplexity, Gemini u. a.) lassen sich über die MCP-Schnittstelle anbinden – auch Automatisierungsplattformen wie Make.com, Microsoft Power Automate, n8n und Zapier.
- Microsoft Power BI und Excel Power Query oder weitere Visualisierungs- und BI-Tools nutzen das orgavision Analyse-Modul als Schnittstelle.
Nein. Um die orgavision Schnittstellen nutzen zu können, benötigen Sie keine eigenen Entwickler:innen. Höchstens holen wir mal eine IT-Fachkraft aus Ihrem Unternehmen mit ins Gespräch. Wir beraten Sie nämlich ausführlich im Vorfeld, wenn Sie sich für orgavision interessieren, und besprechen Ihre Anforderungen und technischen Herausforderungen. Und im Onboarding-Prozess unterstützen wir Sie, bis alles so läuft, wie Sie es sich vorgestellt haben.
Gute Frage! „Frag orgavision“ heißt unser KI-Modul, eine KI-basierte Recherchefunktion, die das orgavision Handbuch noch intelligenter durchforstet als unsere Standard-Volltextsuche und Antworten als Chatbot ausgibt. Dieses Modul müssen Sie erwerben, um unsere MCP-Schnittstelle nutzen zu können. Dank dieser können Sie dann nicht nur aus orgavision selbst heraus die KI-Suche starten, sondern auch über Ihren Lieblings-Chatbot – ChatGPT, Claude, Perplexity, Gemini usw.
Praktisch: „Frag orgavision“ durchsucht auch Prozessdiagramme und Organigramme in orgavision. Über die MCP-Schnittstelle steht diese Funktionalität dem aufrufenden KI-Chatbot ebenfalls automatisch zur Verfügung.
Aktuell unterstützen wir eine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ausschließlich in Verbindung mit Single Sign-on (SSO): Hier greift der Login-Prozess des Identity-Providers (beispielsweise Microsoft) und damit auch dessen MFA-Authentifizierung.
Das heißt konkret: Nutzen Sie z. B. SSO über Microsoft 365, so können Ihre Nutzer:innen auf der orgavision-Login-Seite den Microsoft-Login-Prozess auswählen, indem sie den Button „Microsoft Account“ klicken. Im folgenden Login-Prozess erfolgt dann die Multi-Faktor-Authentifizierung gemäß Microsoft-Konfiguration.




