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Prozessdiagramme nach dem BPMN 2.0 Standard

Mit einem verbreiteten Standard für Prozessmodellierung
werden Prozessdiagramme intuitiv und effizient erstellt.

Ziele der Geschäftsprozess-Modellierung oder warum BPMN?

Prozessmanagement beschäftigt sich mit der Identifikation, Modellierung, Beschreibung, Einführung, Steuerung und Verbesserung von Geschäftsprozessen. Vor allem um die Prozessmodellierung umzusetzen, wird auf bestimmte Standards zurückgegriffen. So entsteht ein einheitliches Prozessverständnis.  

Der BPMN-Standard 2.0 (Business Process Model and Notation 2.0) ist ein sehr weit verbreiteter Standard zu Prozessmodellierung. BPMN ist eine grafische Prozessnotation mit einer einheitlichen Syntax und Semantik. Durch die Anwendung des Standards wird die Sprache zwischen IT- und Geschäftsprozessen vereinheitlicht. 

Die "Sprache" ist so intuitiv und leicht zu verstehen, dass Prozessdiagramme allen im Team transparent zur Verfügung stehen.


Die grundlegenden Normen

Schon in den 1950er Jahren wurden Ablaufdiagramme für die zunehmende Verbreitung der Rechenautomaten entwickelt. Es folgte die DIN 66001 für „Informationsverarbeitung, Sinnbilder und ihre Anwendung“. Sie unterscheidet zwischen dem Datenfluss und dem Programmablauf und umfasst insgesamt 26 Sinnbilder. Sie basiert auf der internationalen Norm ISO 5807 zur „Informationsverarbeitung, Dokumentationssymbole und -konventionen für Daten, für Programm- und Systemabläufe, für Pläne von Programmnetzen und Systemhilfsquellen“.

Modellierungssprachen und Symbole

Die Modellierungssprache

Die häufigsten Darstellungsarten (Notationen) sowie Modellierungsmethoden unterteilen sich durch ihre unterschiedlichen Sichtweisen in eine prozessorientierte Sicht (Ereignisgesteuerte Prozessketten EPK), objektorientierte Sicht (Objektorientierte Modellierung OOM) oder wissensorientierte Sicht (Knowledge, Modeling and Description Language KMDL).

Aus der objektorientierten Sicht heraus wurde die Norm ISO/IEC 19505 Information technology – Object Management Group Unified Modeling Language (OMG UML) geschaffen. Sie legt die normativen Grundlagen für die Unified Modeling Language (vereinheitlichte Modellierungssprache), kurz UML. Diese grafische Modellierungssprache dient zur Spezifikation, Konstruktion, Dokumentation und Visualisierung von Software-Teilen und anderen Systemen. UML ist heute die dominierende Sprache für die Softwaresystem-Modellierung. Sie bezieht sich auf die 1996 erstmals veröffentlichte Methodik von Grady Booch, Ivar Jacobson und James Rumbaugh.

Im Sinne einer Sprache definiert UML dabei Bezeichner für die bei einer Modellierung wichtigen Begriffe und legt mögliche Beziehungen zwischen diesen fest. UML definiert grafische Notationen für diese Begriffe und für Ablauf- und Strukturmodelle, die man mit diesen Begriffen modellieren kann. Dank UML ist auch ein Format vorgegeben, mit dem Modelle und Diagramme zwischen verschiedenen Software-Programmen und Werkzeugen ausgetauscht werden können.

Symbole in BPMN-Prozessdiagrammen

  • Schwimmbahnen: Verantwortungsbereiche fassen Objekte optisch zu Bahnen zusammen. Verantwortungsbereiche können auch Verzögerungen, Ineffizienzen sowie die verantwortlichen Mitarbeitenden aufzeigen.
  • Ereignisse: „Ereignis beginnt“, „Zwischenereignis“ und „Ereignis endet" werden mit weiteren Symbolen so gestaltet, dass sie konkrete Einzelheiten oder Umstände widerspiegeln, wie z. B. Zeit, Bedingung, Fehler, Abbruch.
  • Entscheidungen/Gateways: Entscheidungen oder Gateways sind Symbole, die Flüsse innerhalb eines BPMN-Diagramms trennen und neu kombinieren. Es gibt verschiedene Arten von Gateways.
  • Artefakte/Daten: Artefakte sind Informationen, die einen BPMN-Prozess näher verdeutlichen und beschreiben. Es gibt drei Arten von Artefakten: Anmerkungen, Gruppen und Datenobjekte.
Prozessdiagramm in orgavision

BPMN ist der führende Standard, um Geschäftsprozesse grafisch abzubilden. Alle Elemente der Sprache haben eine ganz bestimmte Bedeutung. Hier finden Sie die wichtigsten BPMN-Elemente im Überblick. 

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