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Sozialwirtschaft schöpft die Potenziale von IT-Lösungen nicht aus: Es gibt viel zu tun!

Der IT-Report für die Sozialwirtschaft 2021 ist erschienen. Er zeigt jedes Jahr die Branchen-Trends in den Bereichen Digitalisierung und Informationstechnologie. Das Fazit für 2021: Die Potenziale vorhandener IT-Lösungen schöpfen sozialwirtschaftliche Organisationen längst nicht aus.

Lesezeit
4min.

Der IT-Report für die Sozialwirtschaft zeigt jedes Jahr, wie digital die Sozialwirtschaft aufgestellt ist. Eine Mehrheit der Befragten geben im aktuellen Report an, dass die strategische Bedeutung der Digitalisierung für die Sozialwirtschaft zunimmt. Jedoch „klaffe eine große Lücke zwischen den Zielen, die man mit IT zu erreichen gedenkt, und der tatsächlichen Zielerreichung“, so die Autoren des Reports.

Der Report beschäftigt sich darum hauptsächlich mit der Frage: Welchen Beitrag leistet die IT für sozialwirtschaftliche Organisationen?

Das Thema Digitalisierung in sozialen Einrichtungen und Organisationen ist inzwischen – auch durch die Pandemie bedingt – fest in der Managementebene verankert. Die Ergebnisse des Reports zeigen allerdings, dass sich zwar das Bewusstsein für die strategische Bedeutung der Digitalisierung gefestigt hat, aber dennoch die meisten Einrichtungen die IT nur als „Betreiber technischer Systeme“ wahrnehmen. Kaum mehr als 20 % der Befragten sehen die IT „als dienstleistungsorientierten Berater für die Gestaltung und Optimierung IT-gestützter Geschäftsprozesse“. Die Autoren des Reports kommen zu dem Ergebnis, dass ein Umdenken in der Sozialwirtschaft hin zu einem strategisch ausgerichteten IT-Bereich noch nicht stattfindet. Ihrer Einschätzung nach liegen die Gründe hierfür vor allem in der allgemeinen Skepsis gegenüber der Digitalisierung, der mangelnden Refinanzierbarkeit und dem fehlenden Know-how.

Ebenso wurde die Corona-Pandemie zum Thema des Reports: Hat sie der Digitalisierung in der Sozialwirtschaft zu einem Boom verholfen? Die Autoren urteilen hier eher verhalten. So haben Videokommunikation und Home-Office wie überall zwar stark zugenommen, aber diese Entwicklung hatte keine großen Auswirkungen auf die Digitalisierung interner Prozesse. Dies sei verständlich, resümieren die Autoren, da man zunächst den Betrieb während der Pandemie aufrechterhalten und Menschen schützen musste. Jedoch: Die Organisationen, die ihre Arbeitsabläufe und Prozesse schon vor der Corona-Pandemie digitalisiert hatten, seien klar im Vorteil.

Aus unserer Sicht haben sozialwirtschaftliche Organisationen großes Potenzial, von der digitalen Transformation zu profitieren. Der aktuelle IT-Report zeigt uns, dass es hier jede Menge zu tun gibt.

„Seit vielen Jahren ist es uns ein großes Anliegen, dass immer mehr sozialwirtschaftliche Einrichtungen interne Prozesse digitalisieren und den immensen Nutzen erkennen. Wir unterstützen unsere Kunden aus der Sozialwirtschaft durch zusätzliche Beratungen und Einführungsprojekte. Darüber hinaus bieten wir Checklisten und Leitfäden für die Sozialwirtschaft an, die einen Umstieg auf oder die Erweiterung bereits bestehender digitaler Prozesse erleichtern“, so Johannes Woithon, Geschäftsführer der orgavision GmbH, einem der größten Software-Anbieter in der Sozialwirtschaft nach Anzahl der ausgestatteten IT-Arbeitsplätze.

Digitales Qualitätsmanagement leicht umsetzen und Mehrwert schaffen!

In dieser Checkliste geben wir Ihnen Antworten auf wichtige Fragen bei der Einführung eines software-basierten Qualitätsmanagements.

Zur Checkliste für digitales QM

Der IT-Report für die Sozialwirtschaft wird jährlich von der Arbeitsstelle für Sozialinformatik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt erstellt. In schriftlichen Befragungen werden Daten von sozialen Organisationen – als Anwender von IT-Lösungen – und von Anbietern von Branchen-Lösungen für die Sozialwirtschaft erhoben. An den Umfragen für den Report 2021 haben insgesamt 237 soziale Organisationen und 32 Software-Anbieter teilgenommen. Für die Befragung werden regelmäßig sowohl die freie Wohlfahrtspflege als auch privat-gewerbliche Anbieter sozialer Dienstleistungen angesprochen. Der Befragungs-Pool besteht aus Einzel- und Komplex-Einrichtungen sowie Trägerverbänden. 65 % der Teilnehmer:innen gehören der Geschäftsführung, dem Vorstand oder der Abteilungs- oder Bereichsleitung an. Den Schwerpunkt im Pool bilden Organisationen mit mehr als 100 Mitarbeitenden.


 

Der IT-Report für die Sozialwirtschaft ist erhältlich unter: https://www.ku.de/fsa/projekte/arbeitsstelle-sozialinformatik/it-report-fuer-die-sozialwirtschaft/ausgabe-2021